Wohnberatung Jüngel

ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN FÜR DIE WOHN- UND EINRICHTUNGSBERATUNG
Matthias Jüngel

§1 Wirkungsbereich
Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr
mit unseren Kunden, im Folgenden als "Klienten" bezeichnet. Die AGB werden vom Klienten
automatisch durch die Auftragserteilung anerkannt. Sie gelten für die Dauer der
Geschäftsbeziehung.

§2 Auftragserteilung und Leistung
2.1 Grundlage der Geschäftsbeziehung ist der jeweilige Beratungsvertrag, bzw. der schriftliche
Auftrag des Klienten an uns, in dem der Leistungsumfang sowie die Vergütung festgehalten
werden.
2.2 Der Klient kann uns Aufträge telefonisch, postalisch und per E-Mail erteilen.
Ebenso nehmen wir formlose Aufträge entgegen. Der Klient erhält nach Auftragseingang eine
Auftragsbestätigung per Post. Mit dieser Auftragsbestätigung gilt der Auftrag als angenommen
und der Beratungsvertrag als zustande gekommen. Diese Auftragsbestätigung ist maßgeblich für
den Liefertermin.
2.3 Bei besonderem Bedarf ziehen wir externe Berater hinzu, die wir durch langjährige
Zusammenarbeit kennen. Die Geschäftsbeziehung besteht in diesen Fällen weiterhin zwischen
uns und dem Klienten, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
2.4 Aktualisierungen und Änderungen von Angeboten und Aufträgen werden von beiden Parteien
schriftlich festgelegt und als Zusatzvereinbarung Bestandteil der Vertragsbeziehung zwischen
uns und dem Klienten.

§3 Preise
In allen Preisen unserer Leistungen ist die gesetzliche Mehrwertsteuer von derzeit 19%
enthalten.

§4 Zahlung und Fälligkeit
4.1 Unserer Anspruch auf Zahlung des Preises entsteht für jede einzelne Leistung, sobald diese von
uns erbracht wurde. Alle Leistungen von uns, die nicht ausdrücklich als im Preis vereinbart
ausgewiesen werden, sind Nebenleistungen, die gesondert entlohnt werden.
4.2 Sobald die Rechnung dem Klienten zugeht, ist der Preis zur Zahlung fällig.
4.3 Der Klient kommt auch ohne eine Mahnung unsererseits in Verzug, wenn er die Zahlung nicht
innerhalb von 15 Tagen nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung vornimmt. In diesem Fall sind
wir berechtigt, Verzugszinsen in Höhe des gesetzlichen Zinssatzes zu fordern.
4.4 Zur Aufrechnung und Zurückhaltung gleichartiger Forderungen ist der Klient nur berechtigt, wenn
sie rechtskräftig festgestellt und unbestritten sind. Für ungleichartige Forderungen ist ein
Zurückbehaltungsrecht auf Forderungen aus demselben Vertragsverhältnis beschränkt.

§5 Lieferfristen und Termine
5.1 Lieferfristen können nur Richtzeiten bzw. voraussichtliche Termine sein, die nach bestem Wissen
und Gewissen angegeben werden. Es ist unser Anliegen, unsere Leistungen nach bestätigtem
Auftragseingang innerhalb von 15 Werktagen bereitzustellen.
5.2 Die Nichteinhaltung eines Termins berechtigt den Klienten erst dann zur Geltendmachung der
ihm gesetzlich zustehenden Rechte, wenn er uns eine angemessene Nachfrist gesetzt hat.

§6 Mitwirkungspflicht des Klienten
Der Klient stellt uns alle für die Durchführung des Auftrages erforderlichen Unterlagen,
Informationen und Materialien zur Verfügung.

§7 Verschwiegenheitsklausel
Wir sind verpflichtet, über alle uns im Rahmen der Beratungstätigkeit bekannt gewordenen
betrieblichen, geschäftlichen und privaten Angelegenheiten Stillschweigen zu bewahren. Diese
Verpflichtung zur Verschwiegenheit gilt im gleichen Maße für unsere Erfüllungsgehilfen. Die
Schweigepflicht gilt auch nach Beendigung des Vertrages und kann nur durch den Klienten selbst
schriftlich aufgehoben werden. Darüber hinaus sind wir verpflichtet, die zum Zwecke der
Beratungstätigkeit überlassenen Unterlagen sorgfältig zu verwahren und gegen Einsichtnahme
Dritter zu schützen. Es werden keine vom Klienten an uns übergebene Unterlagen, Dokumente,
o.ä. an den Klienten zurückgesendet.

§8 Haftung
8.1 Die Beratungsfirma haftet in Fällen des Vorsatzes oder der groben Fahrlässigkeit nach den
gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Garantien erfolgt verschuldensunabhängig. Für
leichte Fahrlässigkeit haftet die Beratungsfirma ausschließlich nach den Vorschriften des
Produkthaftungsgesetzes, wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit
oder wegen der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Der Schadensersatzanspruch für die
leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist jedoch auf den vertragstypischen,
vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht wegen der Verletzung des Lebens, des Körpers
oder der Gesundheit gehaftet wird. Für das Verschulden von Erfüllungsgehilfen und Vertretern
haftet die Beratungsfirma in demselben Umfang.
8.2 Die Regelung des vorstehenden Absatzes (8.1) erstreckt sich auf Schadensersatz neben der
Leistung, den Schadensersatz statt der Leistung und den Ersatzanspruch wegen vergeblicher
Aufwendungen, gleich aus welchem Rechtsgrund, einschließlich der Haftung wegen Mängeln,
Verzugs oder Unmöglichkeit.

§9 Mängelrüge
9.1 Wenn uns der Klient nicht innerhalb von 10 Tagen nach Abwicklung des Auftrags etwaige
objektiv vorhandene, schwerwiegende Mängel meldet, so gilt der Auftrag als endgültig
abgewickelt.
9.2 Sollte der Klient eine Dienstleistung komplett in Frage stellen, muss diese Bemängelung durch
ein von einem Dritten erstelltes, seriöses Gegengutachten untermauert werden.
9.3 Sofern eine Mängelrüge erfolgt, muss uns die Möglichkeit zur Nachbesserung eingeräumt
werden. Sollte diese Nachbesserung nachweislich erfolglos bleiben, so hat der Klient das Recht
auf Minderung oder Wandlung. In jedem Fall aber ist die Haftung auf die Höhe des betreffenden
Auftrags begrenzt. Haftungen, die auf der Verletzung eines Urheberrechts oder auf Ansprüchen
Dritter basieren, übernehmen wir nicht.
9.4 Wenn die Lieferfrist unangemessen lange überschritten worden ist – hier gilt die individuell
vereinbarte Lieferfrist als Richtwert – und wir eine vom Klienten schriftlich mitgeteilte,
angemessene Nachfrist nicht einhalten konnten, ist der Klient zum Rücktritt aus dem Vertrag
berechtigt.

§10 Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden,
so werden die übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen
Bestimmung soll eine Regelung treten, die im Rahmen des rechtlich Zulässigen dem Willen und
Interesse beider Parteien am nächsten kommt.

§11 Anzuwendendes Recht
Auf die Rechtsbeziehungen zwischen dem Klienten und uns ist ausschließlich deutsches Recht
anzuwenden.

§12 Erfüllungsort und Gerichtsstand
Erfüllungsort ist der Sitz unserer Beratungsfirma in Bornheim.
Als Gerichtsstand für alle sich mittelbar oder unmittelbar zwischen uns und dem Klienten
ergebenden Streitigkeiten wird das für unseren Sitz in Bornheim örtlich zuständige Gericht
vereinbart.

Matthias Jüngel